Seit 2001 wird eine starke Vermehrung des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) auch in Nordrhein-Westfalen festgestellt. Sein Vorkommen beschränkte sich bisher vor allem auf das linksrheinische Tiefland und das westliche Münsterland. In 2006 hat sich das Verbreitungsgebiet nach Osten ausgedehnt. Die regenreiche Witterung des Jahres 2007 hat diesen Vorgang gebremst. In 2008 hat die vorherrschende Witterung zu einer Dichtezunahme und einer weiteren Ausbreitung geführt.
Die nebenstehende EPS-Verbreitungskarte für Nordrhein-Westfalen können Sie durch Anklicken öffnen. (Stand: 18.06.2009)
Eine Übersichtkarte zur Verbreitungssituation in der Bundesrepublik Deutschland finden Sie in dem nachfolgenden PDF-Dokument.
Der "EPS" befällt vor allem einzelstehende besonnte Eichen, Alleebäume und Waldränder und die Raupen ernähren sich durch Fraß der Eichenblätter. Die Haare der Raupen können beim Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Haut- und Atemwegsreizungen führen. Deshalb ist die Kontaktvermeidung zwischen Mensch und Raupe die wichtigste vorbeugende Maßnahme.
Wie kann ich mich schützen?
Welche Gegenmaßnahmen sind wirksam?
Wo gibt es vor Ort weitere Informationen?
Diese und andere Fragen beantwortet das nebenstehende Faltblatt "Eichenprozessionsspinner - Gefährdung für den Menschen".
Hier können Sie das abgebildete Faltblatt herunterladen.
In den Vortragsunterlagen finden Sie detailierte Angaben über Gegenmaßnahmen.